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Mit diesen Tipps kannst du deine Wohnung hundesicher machen

Geschrieben von Adaptil, veröffentlicht am 5 Juli 2021

Ein Hund kann dein Zuhause ganz schön durcheinanderbringen. Mit unseren einfachen Tipps kannst du deine Wohnung hundesicher machen. Das schont nicht nur deine Nerven, sondern ist auch wichtig für die Sicherheit deines Hundes.

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7 Tipps, um deine Wohnung hundesicher zu machen

1. Wohnung hundesicher machen

Wenn sich deine Wohnung nicht im ersten Stockwerk befindet oder über mehrere Etagen geht, solltest du als Erstes die Treppen hundesicher machen. Auf glatten, steilen oder nassen Treppen kann dein Hund abrutschen oder stürzen. Gegebenenfalls macht es Sinn, dass dein Hund die Treppe nur nutzen darf, wenn du dabei bist. Ein Kindergitter ist schnell angebracht und hält deinen Hund von Treppen fern.

Welpen sollten übrigens generell wenig bis keine Treppen laufen und wenn, dann nur unter Aufsicht.
Hier erfährst du, wie du deine Wohnung welpensicher machen kannst >>

2. Achtung Schwanzwedeln! – Alles eine Etage höher stellen

Ein aufgeregtes Schwanzwedeln und schon fliegt die Vase vom Couchtisch auf den Boden und zerspringt in tausend Scherben. Wer einen Hund hat, muss bei der Dekoration manchmal Kompromisse schließen. Denke voraus und entferne alle Dinge, die herunterfallen und kaputtgehen können und auf Höhe der Rute stehen. Scherben sind nämlich nicht nur ärgerlich, sondern können für deinen Vierbeiner auch gefährlich werden, wenn er hineintritt.

3. Wohnung hundesicher machen | Gefahrenquellen minimieren

  • Verzichte auf Tischdecken, die weit vom Tisch herunterhängen. Dein Hund könnte sie mit allem, was auf dem Tisch steht, herunterziehen und sich dabei schwer verletzen.
  • Lass scharfe und zerbrechliche Gegenstände wie z.B. Messer oder Teller niemals an der Kante von Theken und Arbeitsflächen liegen. Wenn dein Hund sie herunterzieht, kann er sich daran verletzten.
  • Auch zuschlagende Türen und Fenster können für deinen Vierbeiner gefährlich werden, wenn er sich darin einklemmt. Ein Türstopper oder ein Babygitter können helfen, deinen Hund zu schützen.
  • Falls du Nagetierfallen aufgestellt hast, solltest du diese schnellstmöglich entfernen. Sie sind oftmals auch für Hunde giftig.
  • Dein Hund kann alle möglichen Türen öffnen? Es ist bei vielen Türen möglich, die Klinge vertikal statt horizontal auszurichten, was es deinem Hund schwieriger macht, diese zu öffnen. Ist dein Hund ein kleiner Houdini, kann ein Kindergitter vor der Tür angebracht werden.
  • Schon mal gegen eine Glastür gelaufen? Das tut weh... Vor allem in Aufregung kann das deinem Hund auch passieren. Lass Glastüren im Haus offen, tausche sie aus oder nehme sie direkt raus.
  • Sorge dafür, dass (Strom-)Kabel abgedeckt oder der Zugang zu ihnen versperrt ist. Verstaue lose Kabel, wie z.B. von deinem Handy oder Laptop nach Gebrauch.
  • Benutze Kindersicherungen für Steckdosen, um zu vermeiden, dass eine nasse Hundenase reingesteckt wird.
  • Bewahre verschluckbare Kleinteile, Kinderspielsachen und zerbrechliche Gegenstände sicher auf.
  • Herumliegende Medikamente können für deinen Hund lebensgefährlich werden. Lass sie nicht offen herumliegen, sondern bewahre sie in einer geschlossenen Box außer Reichweite auf und räume sie nach Gebrauch direkt wieder dorthin zurück.
  • Auch Putzmittel, Waschmittel oder Chemikalien können für deinen Vierbeiner giftig sein. Bewahre sie sicher auf.

Ist dein Hund kreativ und stellt gerne mal etwas an, wenn du kurz nicht da bist? In einer Hundebox kann dein Vierbeiner sicher entspannen, bis du zurück bist. Erfahre hier mehr, warum du Boxentraining unbedingt ausprobieren solltest >>

4. Wohnung hundesicher machen | Lebensmittel

Egal, ob dein Hund Staubsauger oder Feinschmecker ist – zur Sicherheit solltest du ab sofort alle Lebensmittel außer Reichweite aufbewahren. Einige Lebensmittel können für Hunde giftig sein - zum Beispiel dunkle Schokolade, Trauben oder Zwiebeln. Auch Produkte, die Xylitol enthalten, wie z.B. Kakaoersatz, aber auch Kaugummi und Zahnpasta, können deinen neugierigen Vierbeiner krank machen. Sorge dafür, dass diese Dinge für ihn unerreichbar sind.

Bei besonders hungrigen Hunden gilt: Lass deinen Teller nicht unbeaufsichtigt, bewahre Lebensmittel außer Reichweite auf und halte den Vorratsschrank geschlossen. Leg dir außerdem einen hundesicheren Mülleimer zu. Er sollte fest angebracht sein, sodass dein Hund ihn nicht umwerfen kann und verschließbar sein.

5. Wohnung hundesicher machen | Giftige Zimmerpflanzen

Leider können auch manche Zimmerpflanzen giftig sein für deinen Hund. Du hast dann drei Optionen:

  1. Außer Reichweite aufstellen
  2. Verschenken
  3. Verkaufen

Hier ein paar Beispiele für giftige Zimmerpflanzen. Vollständigere Listen findest du im Internet:

  • Weihnachtsstern
  • Amaryllis
  • Avgave
  • Lilien (aller Art)
  • Fensterblatt
  • Geranie
  • Gummibaum
  • Chrysantheme
  • Hortensie
  • Passionsblume
  • Orchideen (aller Art)
  • und viele mehr

Wohnung hundesicher machen

6. Schuhe und Wäsche nicht herumliegen lassen

Wer kennt sie nicht, die Schuhe und Sockendiebe? Damit du nicht stundenlang mit suchen verbringen oder deinem Hund diese eine besonders leckere Socke aus dem Mund klauen musst, bewahre deine Schuhe in einem (geschlossenen) Schuhschrank auf und lass deine Wäsche (sauber und dreckig) nicht herumliegen.

7. Wohnung hundesicher machen | Garten & Balkon

Falls du das Glück hast, einen Garten oder einen Balkon zu haben, solltest du natürlich auch diese hundesicher machen.

Balkon hundesicher machen

Auf Balkonen ist vor allem die Höhe gefährlich für deinen Hund. Stelle sicher, bevor dein Hund überhaupt auf den Balkon darf, dass er nicht durch das Balkongitter kann. Hasendraht, der mit Kabelbindern befestigt ist, bietet eine schnelle Lösung.

Auch auf dem Balkon solltest du auf giftige Wohnungs-, Balkon- oder Gartenpflanzen verzichten.

Im Sommer ist es gut, einen Sonnenschutz aufzustellen, damit dein Hund vor der Hitze geschützt ist oder ihm die Möglichkeit geben, sich jederzeit in die kühle Wohnung zurückzuziehen. Ausreichend Trinkwasser sollte natürlich immer zur Verfügung stehen.

Garten hundesicher machen

Im Garten gibt es so einiges zu beachten. Natürlich sollte deine erste Priorität sein, ihn ausbruchssicher zu machen. Auch wenn dein Hund sich wahrscheinlich am liebsten in deiner Nähe aufhält, wenn er die Fährte von Nachbars Katze aufgenommen hat, kann ein Loch im Gartenzaun schon sehr verlockend sein. Also, Garten einmal ablaufen und Löcher oder in der Hecke nachbessern.

Falls sich dein Hund viel im Garten aufhält, sollte er dort auf jeden Fall einen Unterschlupf haben, um sich bei heißem Wetter zurückzuziehen oder vor kaltem/nassen Wetter zu schützen. Ausreichend Trinkwasser sollte bei längerem Aufenthalt im Garten natürlich immer vorhanden sein.

Hast du einen Pool oder einen Teich im Garten, sollte dieser im abgedeckt oder mit einem Zaun gesichert werden. Viele Hunde lieben eine nasse Abkühlung, schaffen es aber vielleicht nicht selbst wieder heraus. Bemerkst du den Schwimmgang deines Hundes nicht rechtzeitig, besteht für ihn ein ernsthaftes Risiko zu ertrinken. Aber auch wenn dein Hund es von selbst wieder an Land schafft, kann er sich beim Rausklettern verletzen. Also besser jedem Risiko vorbeugen.

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch im Garten einige Pflanzen, die für deinen Vierbeiner giftig sein können. Willst du dein Zuhause wirklich hundesicher machen, solltest du dir überlegen, ob diese Pflanzen wieder aus deinem Garten ausziehen müssen:

  • Buchsbaum
  • Herbstzeitlose
  • Kirschlorbeer
  • Hortensie
  • Zeder
  • Fingerhut
  • Wacholder
  • Rhododendron
  • Tollkirsche
  • Buschwindröschen
  • v.m.

Garten hundesicher machen

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