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4 Tipps fürs Welpentraining | Für den besten Start mit deinem Welpen

Geschrieben von Chloé Fesch, veröffentlicht am 14 Februar 2022

Die Adoption eines neuen Welpen ist eine aufregende Zeit – und bedeutet, dass du mit regelmäßigem Welpentraining beginnen musst, damit sich dein Hund zu einem entspannten und selbstsicheren Hund entwickeln kann, der mit allen Herausforderungen des Hundelebens umgehen kann. 

Entdecke hier 4 wichtige Tipps für die Welpenerziehung – für den besten Start mit deinem Welpen

TipP #1 Welpentraining: Bringe deinem Welpen Selbstbeherrschung bei4 Tipps fürs Welpentraining

Als dein Welpe noch bei seiner Mutter und seinen Geschwistern war, hat er gelernt, mit seinen Gefühlen umzugehen; besonders in Zeiten von Aufregung. Jetzt ist es deine Aufgabe, deinem Welpen zu helfen, weiterhin zu lernen, wie er mit Frustration und Aufregung umgehen kann. So geht’s:

  • Übernehme bei allen Aktivitäten die Führung. Wenn dein Welpe deine Aufmerksamkeit möchte, es jetzt aber gerade keine Spielzeit ist, musst du ihm zeigen, dass du nicht immer sofort auf ihn eingehen kannst. So hart es für dich in diesem Moment sein mag – um ihm das zu vermitteln, musst du ihn ignorieren. Schaue deinen Welpen nicht an, sprich nicht mit ihm und berühre ihn nicht. Drehe ihm einfach den Rücken zu. Warte, bis dein Welpen nicht mehr um deine Aufmerksamkeit bettelt und lade ihn dann erst ein, mit dir zu interagieren.
  • Wenn dein Welpe beißt, beende sofort jegliche Interaktion mit ihm, um ihm zu zeigen, dass auf diese Weise nicht deine Aufmerksamkeit bekommt. Warte, bis er sich beruhigt hat und setze dann erst das Spiel oder die Streicheleinheit fort.
  • Achte beim Spielen darauf, wie aufgeregt dein Welpe ist. Wenn er Anzeichen von Übererregung zeigt, wie z.B. Bellen, Springen, Zwicken, usw. ist es an der Zeit, das Spiel zu unterbrechen. Ignoriere deinen Welpen und warte, bis er sich beruhigt hat, bevor du das Spiel fortsetzt.

Welpentraining: SelbstbeherrschungGut zu wissen: Beachte, dass die bleibenden Zähne deines Welpen circa mit 6 Monaten durchbrechen. In dieser Zeit wird dein Welpe wahrscheinlich versuchen, an Gegenständen zu knabbern, um das unangenehme Gefühl des Zahnens zu mildern. Sobald du merkst, dass dein Welpe zahnt, biete ihm passende Kauspielzeuge an.

Ein kleiner Tipp: Spiele tagsüber immer mal wieder einige Minuten mit deinem Welpen. Es ist besser, mehrmals am Tag 5 bis 10 Minuten zu spielen, als einmal für einen längeren Zeitraum.

TipP #2 Welpentraining: Setze deinem Welpen Grenzen!

Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Großteil der  Verhaltensprobleme bei erwachsenen Hunden ihren Ursprung bereits im Welpenalter hat. Tatsächlich verstärken wir viele ungewünschte Verhaltensweisen bereits in diesen prägenden Jahren, weil sie uns (noch) nicht stören, wenn der Welpe jung ist. Mit der Zeit können diese Verhaltensweisen allerdings Probleme verursachen, weshalb sie schon früh beim Welpentraining angegangen werden sollten.

Hier einige Beispiele:

Beispiel # 1:

Dein Welpe springt dich an. In den ersten Monaten finden wir dieses Verhalten noch süß, doch wenn wir positiv darauf reagieren, bringen wir unseren Welpen bei, dass Springen etwas Gutes ist. Deshalb wird dein Hund auch im Erwachsenenalter dazu neigen, dich und andere Menschen anzuspringen.

Wenn dein Welpe dich also anspringt, ignoriere ihn, bis er mit allen vier Pfoten wieder auf dem Boden steht und belohne ihn dann mit etwas, das er mag, z.B. einer Streicheleinheit oder einem Leckerli. Wenn andere Menschen deinen Welpen streicheln möchten, bitte sie zu warten, bis sich dein Welpe beruhigt hat. So trainierst du mit deinem Welpen, ruhig zu bleiben, wenn er mit Menschen in Kontakt kommt.

*Top-Tipp: Streicheln ist nicht immer gut! Nicht alle Hunde mögen es, gestreichelt zu werden und für manche Hunde artet es sogar in einer Stresssituation aus. Andere mögen es vielleicht, von dir gestreichelt zu werden, empfinden Streicheln durch Fremde oder Kinder aber als stressig. Außerdem solltest du darauf achten, wo du deinen Hund streichelst. Nicht wenige Hunde empfinden streicheln am Kopf als übergriffig.

Finde heraus, wo dein Hund am liebsten gestreichelt wird, indem du seine Reaktion beobachtest! Wenn dein Hund sich die Nase leckt, den Kopf dreht oder zu gähnen beginnt, bedeutet das, dass er das Streicheln nicht unbedingt genießt. Eine gute Methode, um stressfrei zu kuscheln, ist deinen Hund „zu fragen“. Strecke deine Hand in seine Richtung aus; wenn er zu dir kommt, kannst du ihn streicheln.

Welpentraining: Grenzen setzenBeispiel #2:

Dein Welpe wird sehr aufgeregt, wenn er andere Hunde sieht. Dieses Verhalten kann später, wenn er erwachsen ist, sehr problematisch werden. Es ist wichtig, dass du deinem Welpen beibringst, sich zu beruhigen, wenn er an der Leine ist. Zeig ihm, dass er ruhig sein muss, um das zu bekommen, was er will – z.B. mit seinen „Hundekumpels“ frei über die Wiese toben. Wenn dein Welpe wie im vorherigen Beispiel lernt, dass er durch Aufregung bekommt, was er will, wirst du bald einen Welpen haben, der nicht mit Frustration umgehen kann und beim Spaziergang an der Leine aufgeregt wird. Warte also, bis dein Welpe sich beruhigt hat, belohne ihn dann und lass ihn mit anderen Hunden spielen

Beispiel #3:

Dein Welpe zieht an der Leine. Ein junger Welpe wiegt nicht viel und daher ist es nicht unbedingt ein Problem, ihn beim Spazierengehen an der Leine ziehen zu lassen. Allerdings wird der kleine Welpe sehr schnell wachsen, und dieses Verhalten wird dann immer schwieriger zu kontrollieren sein.

Bringe deinem Welpen also bei, dass du mit einer lockeren Leine spazieren gehen willst. Wenn dein Welpe an der Leine zieht, bleib stehen und warte, bis die Leine lockerer wird, oder rufe deinen Welpen zu dir, damit sich die Leine lockert, bevor ihr weitergeht.

Welpentraining SozialisationTipP #3 Welpentraining: Sozialisation ist wichtig!

Zwischen der 8. und 12. Lebenswoche ist es wichtig, dass du deinen Welpen so oft wie möglich, aber auf kontrollierte Weise ausführst. Dieser Zeitraum ist sehr wichtig für die Entwicklung deines Welpen, denn alle Erfahrungen werden gespeichert und dienen als Gedächtnisdatenbank für das ganze Leben deines Welpen. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen Welpen in verschiedene Umgebungen mitnimmst und dafür sorgst, dass diese Ausflüge positiv und angenehm für deinen Welpen sind.

Außerdem muss dein Welpe regelmäßig mit anderen Welpen und erwachsenen Hunden zusammengebracht werden, damit er lernt, mit anderen Hunden umzugehen. Aber Achtung, es ist wichtig, dass diese Begegnungen positiv und kontrolliert sind. Du möchtest nicht, dass dein Welpe angegriffen oder herumgeschubst wird, um das Falsche zu lernen.

Es ist wichtig, Treffen mit gut erzogenen, ausgeglichenen Hunden zu organisieren – frage in der Hundeschule deines Vertrauens nach den nächsten Gruppentrainingsveranstaltungen. Wenn möglich, sollten die Hunde bei den Treffen von der Leine gelassen werden, damit sie lernen, frei zu kommunizieren. Achte stets auf Anzeichen von Stress und nehme deinen Welpen gegebenenfalls aus der Situation heraus - und versuche es an einem anderen Tag erneut, wenn er sich beruhigt hat.

Tipp #4: ADAPTIL Junior erleichtert das Welpentraining

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