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Vertragen sich Hund und Katze? - Aus der Sicht eines Hundes

Geschrieben von Adaptil, veröffentlicht am 26 September 2022

Wuff! Ich bin froh, dass ich mein Haus mit Bella, unserer Katze, teile - aber wir mussten hart arbeiten, um in eine Situation zu kommen, in der wir einander mehr als nur tolerieren.
Schließlich sind wir sehr unterschiedliche Tiere und kommunizieren auf unterschiedliche Weise. Sieh dir einfach mal diese einfachen Unterschiede an:

Mit dem Schwanz wedeln:

  • Ich wedle mit dem Schwanz, wenn ich glücklich oder aufgeregt bin oder mich freue, jemanden zu sehen.
  • Ich weiß, dass ich um Bella einen großen Bogen machen sollte, denn wenn sie mit dem Schwanz wedelt, ist sie überhaupt nicht glücklich!

Geräusche:

  • Wenn Bella schnurrt, weiß ich, dass sie entspannt und glücklich ist.
  • Wenn ich ein ähnliches Geräusch mache - Knurren - bedeutet das, dass ich besorgt bin, also halte Abstand!

Gegenseitige Begrüßung:

  • Wenn ich meine Hundekumpels im Park treffe, laufen wir umeinander herum, wedeln mit dem Schwanz und spielen, um zu zeigen, dass wir freundlich sind.
  • Wenn Bella ihre Katzenfreunde oder sogar Menschen trifft, gehen sie mit erhobenem Schwanz aufeinander zu, schauen sich an und blinzeln langsam.

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Laufen:

  • Bella wandert meist langsam umher; wenn sie wegläuft, bedeutet das, dass sie erschreckt wurde oder Angst hat.
  • Ich liebe es einfach zu rennen! Es macht mir großen Spaß, vor allem, wenn ich in der freien Natur bin und einem Ball oder Frisbee hinterherjage. Das fühlt sich für mich ganz natürlich an!
Aktiv sein:
  • Katzen sind dämmerungsaktiv und am meisten in den frühen Morgenstunden und am Abend unterwegs.
  • Ich liebe es, tagsüber lange Spaziergänge zu machen und im Garten zu spielen. Abends entspanne ich mich dann und halte ein ruhiges Schläfchen.

Du siehst also, warum es schwierig ist, die Beziehung zwischen Hund und Katze zu verstehen. Aber ich bin froh, dass Bella und ich in (meist friedlicher) Harmonie leben. Das haben wir unseren menschlichen Eltern zu verdanken!

Hund und Katze schauen in die Luft

Die Beziehung zwischen Hund und Katze verstehen

Wenn Sie die Unterschiede zwischen Hunden und Katzen kennen, können Sie unsere Beziehungen besser verstehen. Hier sind ein paar Dinge, die Sie beachten sollten:

Abstammung

Hunde sind eine sehr soziale Spezies. Wir sind es gewohnt, in Gruppen zu leben und Familienmitglieder zu sein. Unsere Vorfahren waren von Natur aus gesellige Wölfe, während Katzen von afrikanischen Wildkatzen abstammen, die einsame Jäger waren - deshalb sind Hauskatzen mit ihrer eigenen Gesellschaft recht zufrieden. Wir stammen also von völlig unterschiedlichen Vorfahren ab. So kann man verstehen, warum es uns manchmal schwerfällt, uns zu binden.

Fällt deinem Hund das Alleinbleiben schwer?

Die Rasse berücksichtigen

Es ist wichtig, dass du dir genau überlegst, welche Hunde- und Katzenrasse du haben möchtest, bevor du uns gegenseitig vorstellst. Hunde und Katzen können sich gut vertragen. Jedoch gibt es auch Hunderassen, die es lieben, Katzen zu jagen (wie der Greyhound, der bei uns um die Ecke wohnt), während ich ein Golden Retriever bin und von Natur aus gerne mit anderen Tieren zusammenlebe. Auch Maine Coon-Katzen, die oft als "sanfte Riesen" bezeichnet werden, können gut mit Hunden auskommen.

Hund und Katze auf roter Bank mit OpaWir lernen uns gegenseitig kennen

Meine Menschen holten Bella zu uns, als sie noch ein Kätzchen war. Sie war also noch sehr neugierig und wollte alles erkunden - auch mich. Unsere Menschen haben uns aber nicht zusammen allein gelassen. Bevor wir einander vorgestellt wurden, wurde Bella, das Kätzchen, in einem separaten Raum gelassen. Ich durfte an Gegenständen schnuppern, an denen ihr Geruch haftete. Auf diese Weise wusste ich bereits, dass eine Katze in der Nähe ist und war nicht allzu überrascht, als ich sie schließlich zu Gesicht bekam. Unsere Treffen wurden immer beaufsichtigt. Unsere Menschen sorgten dafür, dass ich anfangs an der Leine geführt wurde, damit ich nicht in Versuchung geriet, sie zu jagen oder zu erschrecken - auch wenn ich eigentlich nur spielen wollte! Ich nehme an, das war vernünftig - und weil Bella ein Kätzchen war, schien sie entspannter zu sein. Wäre sie eine ältere Katze gewesen, wäre es wohl schwieriger gewesen, uns aneinander zu gewöhnen.

Jeder braucht einen Bereich nur für sich

Sowohl Katzen als auch Hunde verlassen sich auf ihren Geruchssinn, also könnt ihr euch vorstellen, dass wir viel geschnüffelt haben, um unser Revier zu bestimmen! Unsere Eltern haben uns geholfen, indem sie dafür gesorgt haben, dass wir unseren eigenen Platz haben. Ich habe mein eigenes bequemes Bett und sie hat ihres - in verschiedenen Bereichen, wie ich hinzufügen möchte! Ihr Bett ist außerdem hoch oben, während meins in der Ecke neben dem warmen Heizkörper steht.

Hund und Katze liegen auf Boden

Training

Ich liebe es, meinen Menschen zu gefallen und sie haben mir viele Tricks beigebracht. Ich freue mich sehr, wenn ich ihnen gefalle, weil ich weiß, dass ich dann ein Leckerli bekomme, wenn ich brav bin. Ich weiß, dass ich Bella nicht jagen soll, aber manchmal kann ich mich im Garten nicht zurückhalten. Ich möchte so gerne mit ihr spielen, aber sie schafft es immer, auf einen Tisch oder einen Zaun zu springen, wo ich sie nicht erreichen kann. Sie sitzt dann da und beobachtet mich und stupst mich mit ihrer Pfote an, wenn ich vorbeilaufe. Dann springt sie vom Tisch und flitzt auf die andere Seite des Gartens, damit ich sie wieder jagen kann! Sie ist heimtückisch, aber es macht Spaß! Ich glaube, wir haben jetzt das Maß füreinander gefunden und es könnte sein, dass wir uns anfreunden!
Wenn die Dinge etwas unruhig werden, kommt mir mein Training zugute. Ich gehe dann immer zu meinem Menschen, wenn sie mich ruft... Und schon habe ich mir wieder ein Leckerli gesichert!

Teilen

Bella ist nicht sehr gut darin, zu teilen, was ihr gehört. Das heißt, wir haben unsere eigenen Betten und unsere eigenen Futter- und Wassernäpfe. Ihre sind immer hoch oben, damit ich sie nicht erreichen kann.

Einige Dinge teilen wir allerdings schon. Wir sitzen beide gerne abends mit unseren Menschen auf dem Sofa. Manchmal krabbelt sie sogar in mein Bett und rollt sich neben mir ein. Das ehrt mich sehr! Wenn sie aus meinem Wassernapf trinkt, bin ich zwar nicht sonderlich beeindruckt, aber es ist ein gutes Zeichen, dass sie sich bei mir wohlfühlt!

Wir sind gute Kumpel geworden und wenn es ihr passt, lässt sie sich von mir das Fell lecken. Das gibt mir das Gefühl, dass sie ein Teil meiner Familie ist.

Die Moral von der Geschicht': Nicht alle Katzen und Hunde sind eingeschworene Feinde. Frühes Kennenlernen, Geduld, Training und Verständnis können zu einer harmonischen Beziehung führen. Es ist jedoch wichtig, daran zu denken, dass nicht alle Hunde und Katzen zu besten Freunden werden. Solange es keine Anzeichen für Konflikte oder Stress gibt, reicht es aus, wenn sie sich in der Gegenwart des anderen wohlfühlen.

Und für Hunde, die in neuen oder sozialen Situationen etwas mehr Unterstützung brauchen, kann ein ADAPTIL Calm Verdampfer helfen. Diesen solltest du in den Bereichen platzieren, in denen wir uns am meisten aufhalten. Sie tragen dazu bei, dass wir ruhig und selbstbewusst bleiben und in Harmonie leben.

Hund und Katze kuscheln auf Boden


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