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Pubertät beim Hund | Entspannt durch die Flegelphase

Geschrieben von Adaptil, veröffentlicht am 31 Januar 2022

Pubertät beim Hund - Hirn außer Betrieb? Was dich während der Pubertät erwartet und wie ihr die Flegelphase entspannt meistern könnt, berichtet Hundetrainerin Frauke Loop von der Hunde-Akademie Perdita Lübbe in diesem Beitrag.

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ADAPTIL Calm HalsbandDie Pubertät beim Hund - sie macht, dass Hunde wie verwandelt wirken. Scheinbar über Nacht sind sie für ihre Besitzer teilweise kaum wiederzuerkennen. Eben waren sie noch verspielt und niedlich. Plötzlich hinterfragen sie, probieren und testen. Sie messen sich mit anderen Hunden und sie sind auf der anderen Seite wiederum zurückhaltend oder sogar unsicher.

Ja, für Hundehalter bedeutet das Zusammenleben mit einem „Halbstarken“ oftmals ein Wechselbad der Gefühle. Es ist unterschiedlich, wann die Pubertät beim Hund beginnt. Die Entwicklung von Hunden verläuft individuell. Bis zu ca. 16 bzw. 18 Wochen gelten Hunde als Welpen. Kleine Hunde entwickeln sich in der Regel insgesamt schneller, große Hunde brauchen länger. So kann es bei den Kleineren erste pubertäre Veränderungen bereits mit ca. fünf Monaten geben, bei Großen erst mit 8, 9 oder sogar 12 Monaten.

Was passiert während der Pubertät beim Hund?

Pubertät beim Hund: Verhaltensänderungen

Feststellbar sind:

  • Verhaltensveränderungen
  • Körperliche Veränderungen (insbesondere hormonelle Entwicklung)

Verhaltensveränderungen

Junge Hunde tun plötzlich Dinge, die sie vorher womöglich nie getan haben:

  • den Besuch anbellen
  • andere Hunde anpöbeln
  • quer übers Feld zu Joggern laufen
  • Hasen jagen
  • sich gruseln vor ungewohnten Gegenständen und Vieles mehr.

Pubertät beim Hund: Rangeln und Spielen

Die Liste ist beliebig erweiterbar. Junghunde zeigen sich immer wieder einmal äußerst wagemutig und probieren sich aus. Das Erkundungsverhalten nimmt zu und das Erregungsniveau steigt.

Körperliche Veränderungen

Zunächst findet auf dem Weg vom Welpen zum Junghund der Zahnwechsel zwischen dem 4. und dem 6. Monat statt. Manchen Hunden merkt man das kaum an, andere sind etwas schlapper in dieser Phase und wirken teils, als wären sie angeschlagen.

Markant ist der schlaksige Körper, der zeitweise überbaut ist und mal vorne höher, mal hinten höher ist.

Pubertät beim Hund - KörperveränderungenGeschlechtsreif sind Hündinnen mit der ersten Läufigkeit und Rüden ungefähr ab dem Zeitpunkt, wenn sie sich intensiv mit Hundegerüchen beschäftigen, wenn sie mit Markierverhalten beginnen und wenn das Interesse an Hündinnen steigt. Je nach Hundetyp und – größe ist das mit ca. 6 - 12 Monaten der Fall.

Neben den Sexualhormonen verändert sich in der Pubertät der Hormonhaushalt beim Hund insgesamt. Das Stresshormon Cortisol wird aktiver und die Schilddrüsentätigkeit verändert sich. Die Wachstumshormone stärken die Atmung und das Herz-Kreislaufsystem. Es dauert eine ganze Weile, bis sich die Hormone einpendeln.

Im Hundekörper wird auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine Menge umgemodelt. Das führt unter anderem dazu, dass Junghunde immer wieder einmal ein ungewohntes Verhalten zeigen. Situationen werden teilweise neu bewertet und anders gesehen.

Typisch für die Pubertät beim Hund ist Folgendes:

  • Erhöhte Risikobereitschaft, zeitweise übersteigertes Selbstbewusstsein
  • Emotionale Instabilität, Unsicherheit bei optischen und akustischen Reizen oder gegenüber Menschen
  • Lern- und Merkvorgänge sind erschwert bzw. verlangsamt

Was ist für Hunde in der Pubertät besonders wichtig?

Junghunde brauchen eine verlässliche und souveräne Bezugsperson, an der sie sich orientieren und der sie vertrauen können. Hundehalter sollten ihrem Teenager Sicherheit und Struktur geben. Das beinhaltet, Regeln aufzustellen und Grenzen zu setzen, ohne aber übermäßig zu kontrollieren.

Pubertät beim Hund - Bezugsperson

Gemeinsamer Spaß und verbindende Erlebnisse sind außerdem elementar für die Mensch-Hund-Beziehung. Zudem sind Gelassenheit, Geduld und Nachsicht unerlässlich.

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Frauke Loup, Hunde-Akademie Perdita Lübbe, Darmstadt, www.hundeakademie.de

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