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Dein Hund hat plötzlich Angst beim Gassi gehen? 8 Tipps die helfen!

Geschrieben von Adaptil, veröffentlicht am 7 Dezember 2021

Zeigt dein Hund Anzeichen von Stress und Angst auf euren Spaziergängen? Woran das liegt und wie du ihm helfen kannst erfährst du in diesem Beitrag.

Wenn es etwas gibt, das alle Hunde lieben, dann ist es Gassi gehen. Spaziergänge sind immer ein kleines Abenteuer, denn sie sind gespickt mit neuen Gerüchen und Erlebnissen. Aber gerade, weil es draußen so aufregend ist, kann es manchmal zu viel für deinen Vierbeiner sein.

Wie kannst du also deinem Hund helfen, wenn er plötzlich Angst vor Geräuschen beim Gassi gehen hat? Wir zeigen dir, wie er versteht, dass die meisten Geräusche auf der Straße ungefährlich sind und ignoriert werden können. 

Warum sorgen Geräusche für Angst beim Gassi gehen?

Hunde haben einen übermenschlichen Hörsinn. Sie können Geräusche aus viermal größeren Distanzen wahrnehmen als wir. Ihre beweglichen Ohren erlauben es ihnen zusätzlich, Geräusche aus allen Richtungen viel deutlicher wahrzunehmen.

Dieser ausgeprägte Hörsinn ist bedeutet allerdings auch, dass Geräusche für unsere Vierbeiner viel lauter sind als für uns - und das kann ihnen Angst machen. Manchmal können sie nicht einordnen, wo die Geräusche herkommen oder sie werden von plötzlichen Geräuschen wie Autohupen erschreckt.

Hund hat Angst beim Gassi gehen8 Tipps gegen plötzliche Angst beim Gassi gehen

1. Zeig deinem Hund, dass er keine Angst haben muss

Deine Reaktion hat eine große Wirkung auf deinen Hund. Auch wenn ein lautes Geräusch dich kurz erschrecken mag, ist es am besten ruhig zu bleiben und deiner Fellnase zu zeigen, dass alles in Ordnung ist. Eine übertriebene Reaktion oder sogar Wut auf das Geräusch würde deinen Hund nur noch mehr verwirren, da er deine Emotionen spüren kann.

2. Lerne, wovor genau dein Hund Angst hat

Versuche zu verstehen, wo die Angst herkommt, um ihm in solchen Situationen Sicherheit zu geben. Achte auf körperliche Signale wie Zittern, Hecheln, Bellen oder Winseln als Reaktion auf Geräusche. Wenn ihr zum Beispiel jeden Tag an einer lauten Straße vorbeilauft und du merkst, dass dein Hund dort immer anfängt zu zittern, schenke ihm deine volle Aufmerksamkeit und beruhige ihn - oder versuche vorerst ruhigere Routen zu wählen, bis er selbstbewusster mit Lautstärke umgehen kann. Desensibilisierung im gewohnten Umfeld zuhause kann außerdem helfen, deinen Hund auf die echten Alltagsgeräusche vorzubereiten.

3. Sei geduldig mit deinem Hund

Denke daran, niemals mit deinem Hund zu schimpfen, wenn er Anzeichen von Angst zeigt. Das würde ihn nur noch mehr verwirren, seine Angst vergrößern und vor allem eurer Beziehung schaden. Stattdessen versuche, ihn mit einer ruhigen Stimme zu besänftigen und ihn so schnell wie möglich aus der beängstigenden Situation zu befreien. Versuche nicht, ihn dazu zu bringen “seine Angst zu überwinden” - das sorgt nur für mehr Stress. Es ist viel effektiver, deine Fellnase langsam und schrittweise an Lärm zu gewöhnen.

Ist dein Hund glücklich?

4. Gewöhne deinen Hund an neue Geräusche auf seinen Spaziergängen

Du kannst deinem Vierbeiner dabei helfen, die Geräusche als normalen Teil seines Alltags kennenzulernen. Zum Beispiel, indem du Zuhause das Fenster auflässt, damit dein Hund die vorbeiziehenden Geräusche hören kann. Ihr könntet auch auf kurze Spaziergänge gehen, auf denen dein Hund den Lärm aus der Entfernung hören kann; und dann die Distanz zu der Geräuschquelle von Mal zu Mal verkleinern.

5. Trainiert Zuhause

Viele Streaming-Plattformen bieten Aufzeichnungen von Geräuschen an. Diese kannst du Zuhause abspielen und stückweise die Lautstärke erhöhen, wenn dein Hund ruhig auf die Töne reagiert. Spielende Kinder, vorbeifahrende Autos und Flugzeuge - das alles sind Reize, an die dein Hund sich im Desensibilisierungstraining gewöhnen sollte, damit er keine Angst bekommt, wenn ihr draußen seid. So ein Training braucht Zeit und Geduld. Du solltest deinem Vierbeiner immer eine Pause gönnen, wenn es ihm zu viel wird und er Anzeichen von Stress zeigt. 

Hund hat plötzlich Angst beim Gassi gehen Desensibilisierung

6. Belohne ruhiges Verhalten

Am besten hast du immer eine Belohnung parat, wenn ihr im Lärm-Desensibilisierungstraining seid oder wenn dein Hund beim Gassi gehen gut auf ein lautes Geräusch reagiert. Ein Leckerli und eine kleine Streicheleinheit zeigen ihm, dass er seine Sache gut macht und dass es keinen Grund zur Sorge gibt.

7. Beginne das Training im Welpenalter

Wenn möglich, solltest du deinen Hund schon in jungem Alter so vielen Geräuschen wie möglich aussetzen. Ist die gelegentliche Lärm-Exposition Teil seiner Entwicklung, kann ihm das dabei helfen, neue Geräusche nicht als Bedrohung wahrzunehmen. Spielt ihr draußen miteinander, akzeptiert dein Hund den Lärm als normalen Teil des Alltags. Am besten lernt dein Welpe viele verschiedene Orte kennen, damit er sich an eine Vielzahl an Geräuschen gewöhnen kann. Vergiss nicht, deinen kleinen Vierbeiner zu belohnen, wenn er gut auf die quietschende Schaukel im Park oder die hupenden Autos auf der Straße reagiert. Ein ADAPTIL Junior Halsband unterstützt deinen Welpen dabei, sich bei seinen Abenteuern wohl und sicher zu fühlen und nicht von neuen Geräuschen überwältigt zu werden. Produkt entdecken >>

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8. Benutze ein ADAPTIL Calm Halsband

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9. Entspannende Kausnacks

Auch die ADAPTIL Chew können helfen, deinem Hund beim Gassi gehen die Anspannung zu nehmen.

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Gut Ding will Weile haben

Wenn es darum geht, deinen Hund an plötzliche Geräusche beim Gassi gehen zu gewöhnen, ist es wichtig, geduldig zu sein. Wir erschrecken uns ja auch manchmal vor lauten Geräuschen, wenn sie unerwartet auftauchen - also sei nachsichtig mit deinem Hund und gib ihm Zeit, sich an all den Lärm zu gewöhnen, der Teil des Alltags sein kann. Wenn er dich als Ruhepol wahrnimmt und realisiert, dass er sich draußen vor nichts fürchten muss, könnt ihr auf euren Spaziergängen völlig entspannen und sie gemeinsam genießen.


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