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Dein Hund hat Angst vor Geräuschen? Das solltest du tun!

Möchte dein Hund auch am liebsten bei jedem Geräusch die Flucht ergreifen? Angst vor lauten Geräuschen ist bei Hunden weit verbreitet und stellt Besitzer immer wieder vor Herausforderungen.

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Hat dein Hund Angst vor Geräuschen ist es wichtig, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass Hunde ein viel besseres Gehör haben als wir Menschen und  hören Geräusche aus viel weiterer Entfernung. Die flexible Bewegung ihrer Ohren erlaubt es ihnen zusätzlich, Geräusche aus fast allen Richtungen wahrzunehmen.

Hast du dich schon mal vor einem plötzlichen Geräusch erschreckt? Stell dir vor, wie es für deinen Hund sein muss, der viel mehr Geräusche wahrnimmt und diese auch noch um einiges lauter als du! Außerdem gibt es für Hunde keine logische Erklärung für plötzliche Geräusche, weshalb z.B. das Hupen eines Autos oder das Feuerwerk an Silvester noch beängstigender sind.

Hund hat Angst vor Geräuschen

Woran erkennst du, dass dein Hund Angst vor Geräuschen hat?

Angst vor lauten Geräuschen ist bei Hunden weit verbreitet und viele Besitzer berichten, dass ihre Hunde Anzeichen von Angst als Folge von lauten Geräuschen – wie Feuerwerk und Gewitter – zeigen.

Manche Hunde zeigen deutliche Anzeichen von Angst, wenn sie laute Geräusche hören:

  • Vor dem Geräusch weglaufen
  • Auf und ab laufen
  • Zerstörerisches Verhalten
  • Zittern
  • Urinieren
  • Bellen
  • Winseln/Jammern/Jaulen

Andere Hunde zeigen subtilere Anzeichen von Angst:

  • Anhängliches Verhalten
  • Übermäßiger Speichelfluss
  • Gähnen
  • Appetitveränderungen
  • Lippenlecken

Selbst wenn Stress nur subtil ausgedrückt wird, kann der Hund eine ausgeprägte Angst vor Geräuschen haben! Deshalb ist es wichtig zu erkennen, wenn dein Hund unsicher ist, damit du ihm helfen kannst.

Wie also kannst du deinen Hund unterstützen und ihm helfen, zu verstehen, dass die meisten Geräusche nicht gefährlich sind und ignoriert werden können?

Hund versteckt sich unter Bett

12 Tipps wenn dein Hund Angst vor Geräuschen hat

1. Finde heraus, vor welchen Geräuschen dein Hund Angst hat

Der erste Schritt ist herauszufinden, vor welchen Geräuschen dein Hund Angst hat. Achte dabei auf die oben aufgeführten Anzeichen. Wenn du z.B. jeden Tag an einer lauten Straße entlang gehst und dein Hund dort beginnt zu zittern, nimm die Angst deines Hundes wahr und beruhige ihn. Versuche in der nächsten Zeit ruhigere Wege zu gehen, um sein Selbstvertrauen zu stärken.

2. Vermeide stressige Situationen

Wenn ein Sturm vorhergesagt ist oder Silvester wieder vor der Tür steht, bleib lieber mit deinem Hund im Haus. Gehe frühzeitig mit deinem Hund spazieren und vermeide so, dass ihr in stressige Situationen kommt. Auch im Alltag könnt ihr darauf achten, beängstigende Situationen erstmals zu meiden, um deinen Hund nicht weiter zu verunsichern.

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Hund kuschelt mit Besitzer

3. Zeige deinem Hund, dass er sich nicht fürchten muss

Deine Reaktion kann einen großen Einfluss auf deinen Hund haben. Bleibe bei lauten Geräuschen ruhig, um deinem Hund zu zeigen, dass er sich keine Sorgen machen muss. Eine übertriebene Reaktion, oder sogar Wut auf das Geräusch oder den Auslöser (z.B. an Silvester), kann deinen Hund noch unsicherer machen.

4. Sei verständnisvoll

Du solltest deinen Hund nie bestrafen oder zurechtweisen, wenn er Angst vor einem Geräusch zeigt. Das wird ihn nur zusätzlich beunruhigen und kann eure Beziehung negativ beeinflussen. Beruhige ihn stattdessen mit leiser, ruhiger Stimme und versuche, ihn so schnell wie möglich aus der Situation zu befreien. Zwinge deinen Hund auch nicht dazu, sich seiner Angst zu stellen! (Du willst schließlich auch nicht, dass man dir einfach eine Spinne auf die Hand setzt, oder? 😉)

5. Baue Vertrauen auf

Vertrauen bzw. Vertrauenssaufbau ist für die Mensch-Hund-Beziehung das allerwichtigste. Dein Hund wird vielleicht auch mit Training in manchen Situationen unsicher bleiben, aber er sollte nicht bei jedem lauteren Geräusch die Flucht antreten.

In eurer Beziehung ist es wichtig, dass dein Hund weiß, dass du für eure Sicherheit verantwortlich bist und er sich in Gefahrensituationen (z.B. bei lauten Geräuschen) auf dich verlassen kann.

Übernehme in Situationen, in denen er sich unsicher fühlt, die Verantwortung. Trete bestimmt und entscheidungsfreudig auf, das gibt deinem Vierbeiner Halt und Sicherheit.

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Hund hat Angst vor Staubsauger Geräusch

6. Langsame Gewöhnung an Geräusche

Gewöhne deinen Hund langsam an neue Geräusche und an die Geräusche, die ihm Angst machen. Dein Hund muss verstehen, dass die verschiedenen Geräusche ein normaler Teil des Alltags sind. Du kannst deinen Hund auch durch ein geöffnetes Fenster oder auf einem Spaziergang an Geräusche gewöhnen, die leise in der Ferne (!) zu hören sind. Mit der Zeit könnt ihr euch allmählich annähern.

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7. Strategien zur Stressbewältigung zuhause

Der Mythos, dass man ängstliche Hunde nicht beruhigen sollte, hält sich hartnäckig. Wenn dein Hund tagsüber Angst vor einem lauten Geräusch hat und bei dir Schutz sucht, spricht nichts dagegen, ihn zu trösten und zu beruhigen.

Es ist allerdings wichtig, dass dein Hund auch eine Möglichkeit hat, mit seiner Angst vor Geräuschen umzugehen, wenn du nicht da bist. Gewitter treten z.B. häufig nachts auf, wenn du schläfst. Dein Hund sollte dann einen Rückzugsort haben, an dem er sich auch ohne dich sicher und geborgen fühlt.

Verkriechst du dich auch gerne im Bett, wenn du dich gestresst fühlst? Auch dein Vierbeiner fühlt sich in einer warmen, kuscheligen Höhle am wohlsten. Baue deinem Hund einen kuscheligen Rückzugsort für stressige Momente. Ein Schrank unter der Treppe (a la Harry-Potter-Style) oder eine Hundebox in einer ruhigen Ecke des Hauses sind dafür ideal. Fülle den Rückzugsort mit vielen Decken und decke die Hundebox zusätzlich mit einer schweren Decke ab, um Geräusche von außen zu dämpfen und eine behagliche Höhle zu schaffen.

Mache deinen Hund mit diesem Rückzugsort vertraut, wenn er sich wohlfühlt und du keine erschreckenden Geräusche erwartest. Sonst kann es passieren, dass er diesen Ort mit schlechten Erfahrungen assoziiert. Verknüpfe den Ort lieber mit positiven Erfahrungen, z.B. durch Streicheleinheiten, Spielzeug und Leckerlis.

Ziel ist es, dass dein Hund diesen Ort auch aufsucht, um alleine zu sein. Biete ihm deswegen auch Spielzeug oder Kauartikel an, mit denen er sich in der Box alleine beschäftigen kann. Er sollte sich hier auch sicher fühlen, wenn du nicht da bist.

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8. Belohne ruhiges Verhalten

Belohne deinen Hund, wenn er bei lauten Geräuschen und bei eurem Desensibilisierungstraining ruhig bleibt. Mit Leckerli, Clicker, Worten oder Steicheleinheiten weiß er, dass er gut reagiert hat und dass er keine Angst haben muss.

Ängstlicher Hund wird beruhigt

9. Fang früh mit dem Training an!

Wenn möglich solltest du deinen Hund bereits als Welpe mit verschiedenen Geräuschen bekannt machen. Eine frühe Gewöhnung hilft ihm, diese Geräusche in Zukunft als vertraut wahrzunehmen. Nimm deinen Welpen an viele Orte mit, damit er möglichst viele Geräusche hört. Vergiss nicht, ihn jetzt schon dafür zu belohnen, wenn er bei einem lauten Geräusch ruhig bleibt! So bestärkst du ihn und lässt Ängste gar nicht erst entstehen.

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10. Nimm professionelle Hilfe in Anspruch

Wenn du merkst, dass dein Hund Angst vor lauten Geräuschen hat und diese Angst vielleicht sogar im Lauf der Zeit zunimmt, solltest du dich an Experten wenden. Suche zuerst deinen Tierarzt auf, um herauszufinden, ob ein gesundheitliches Problem der Grund für das Verhalten deines Hundes ist.

Außerdem solltest du in Erwägung ziehen, die Hilfe eines qualifizierten Verhaltenstrainer in Anspruch zu nehmen. Er kann dir bei der Erziehung deines Hundes helfen und kennt viele Ansätze, das Selbstvertrauen deines Vierbeiners zu stärken.

Wenn dein Hund Angst vor Geräuschen hat, ist es wichtig, etwas dagegen zu unternehmen. Im schlimmsten Fall kann sich die Angst vor Geräuschen zu einer Phobie entwickeln, die euer Leben einschränkt und schwer zu behandeln ist!

Hund bekommt Leckerli

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Sei geduldig!

Wenn dein Hund Angst vor Geräuschen hat, musst du vor allem eins sein: geduldig. Die Angst vor Geräuschen wird auch mit Training nicht von heute auf morgen verschwinden. Dein Hund braucht Zeit, sich an die Geräusche zu gewöhnen und Selbstvertrauen aufzubauen. Bald wird er gelernt haben, dass Lärm ein normaler Teil des täglichen Lebens ist und er keine Angst haben muss.

Hat dein Hund Angst vor Geräuschen? Erzähle uns davon in den Kommentaren! ⬇️

 


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